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Raststätte an der Strecke Damaskus-Palmyra (Foto: Obermaier)

Startschuss für globalen Klimaschutzfonds

29.06.2010

Finanzierungen für kleine und mittlere Unternehmen sowie Privathaushalte in Entwicklungs- und Schwellenländern


Fonds mobilisiert bis zu 500 Mio. EUR für den internationalen Klimaschutz


Das Bundesumweltministerium (BMU) und die KfW Entwicklungsbank haben den Start zum Aufbau eines innovativen Globalen Klimaschutzfonds bekannt gegeben. Der Fonds fördert kleine und mittlere Unternehmen sowie private Haushalte in Entwicklungs- und Schwellenländern, die in Energieeffizienz und erneuerbare Energien investieren. BMU und KfW Entwicklungsbank sagten zusammen Mittel in Höhe von über 100 Mio. US-Dollar für die Erstausstattung des Fonds zu. Weiter sollen Gelder von internationalen öffentlichen und privaten Investoren eingeworben werden. Insbesondere durch die Beteiligung des Privatsektors soll das Fondsvolumen in den kommenden fünf Jahren auf über 500 Mio. US-Dollar anwachsen. Der Fonds leistet einen bedeutenden Beitrag zur Förderung von erneuerbaren Energien und zur effizienten sparsamen Energienutzung. Entwicklungsländer werden darin unterstützt, ihren CO2-Ausstoß zu verringern und gleichzeitig die Versorgungssicherheit mit Energie zu erhöhen. ... Mehr



Kooperationsveranstaltungen werden gefördert

 

17.07.2009,  ixpos


Eine neue Richtlinie zur Förderung der Anbahnung internationaler Technologiekooperationen mittelständischer Unternehmen ist vor kurzem in Kraft getreten. Sie zielt darauf ab, die Organisation und Durchführung von Kooperationsveranstaltung in Zielländern zu unterstützen, ggf. in Kombination mit einer entsprechenden Fach-/Leitmesse oder Besuchen technologierelevanter Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

 

Weitere Informationen

 

Förderrichtlinie



Neuer Umwelttechnolgieatlas erschienen

07.05.2009

Der Umwelttechnologie-Atlas wurde von Roland Berger Consultants erarbeitet und wird vom Bundesumweltministerium herausgegeben. Er basiert auf einer Befragung von rund 1300 Umwelttechnikunternehmen und 200 Forschungseinrichtungen in Deutschland. Im Fokus stehen sechs Leitmärkte der Zukunft: Umweltfreundliche Energieerzeugung, Energieeffizienz, Rohstoff- und Materialeffizienz, Kreislaufwirtschaft, nachhaltige Wasserwirtschaft und nachhaltige Mobilität. Der Atlas kartografiert die Zukunftsbranche „green tech“: Er untersucht das Leistungsvermögen der Umwelttechnologie: in Deutschland, in den Bundesländern und bei den wichtigsten internationalen Wettbewerbern (USA, Japan, Brasilien, Russland, Indien, China). Mit seinen Analysen, Schaubildern und Karten informiert der Atlas über wirtschaftliche Potenziale und Prognosen.

Der GreenTech-Atlas 2.0 wird auch in englischer Sprache ca. Ende Mai 2009 vorliegen. Eine Zusammenfassung kann auf der Internetseite des Bundesumweltministeriums abgerufen werden.

Weitere Informationen und Download (10 MB)




Mittelstand erschließt sich mit Direktinvestitionen neue internationale Absatzmärkte

27. Januar 2009 (Kfw-Pressemitteilung, gekürzt)

 

  • Mehr als 100.000 Mittelständler haben zwischen 2003 und 2007 im Ausland investiert

  • Hauptmotiv ist Zugang zu neuen Absatzmärkten

  • Auslandsinvestoren stärken tendenziell Arbeitsplätze in Deutschland

  • Finanzierungsprobleme, geeignetes Personal und Bürokratie sind die größten Hemmnisse


Investitionen im Ausland werden nicht nur von großen Konzernen getätigt. Auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) investieren in erheblicher Zahl auf internationalen Märkten. So haben sich in den Jahren 2003 bis 2007 über 100.000 mittelständische Unternehmen im Ausland engagiert und damit mehr als vielfach angenommen.


Hauptmotiv dieser Auslandsinvestitionen ist die Erschließung neuer Absatzmärkte. Das Erzielen von Lohnkostenvorteilen – und damit die Produktionsverlagerung – spielt hingegen eine untergeordnete Rolle. Dies sind die zentralen Ergebnisse der Studie „Auslandsinvestitionen im Mittelstand: Märkte, Motive, Finanzierung“, die die KfW Bankengruppe auf der Basis ihres Mittelstandspanels 2008 durchgeführt hat.


Mehr als zwei Drittel (69 %) der Unternehmen möchten mit ihrem Auslandsengagement neue Absatzmärkte erschließen. Weitere wichtige Motive sind der Zugang zu günstigen Rohstoffen oder Zwischenprodukten (25 %) sowie die Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte (18 %). Lediglich 16 % der KMU investieren im Ausland, um dadurch Lohnkostenvorteile zu erzielen.


Die Studie auf Basis des KfW-Mittelstandspanels 2008 zeigt, dass verstärkten Auslandsinvestitionen des deutschen Mittelstandes noch eine Reihe von Hemmnissen entgegenstehen. Hierzu zählen vor allem Probleme bei der Finanzierung, Mangel an geeignetem Personal sowie gesetzliche und bürokratische Hürden.

 

Zentrales Ergebnis des KfW-Mittelstandspanels 2008 ist, dass für die Aktivierung des weiteren Potenzials für Auslandsinvestitionen im Mittelstand auch Unternehmen mit geringer Größe und geringen Investitionsvolumina berücksichtigt werden müssen. Von den derzeit über 100.000 Mittelständlern mit Auslandsinvestitionen weisen 85.000 weniger als 10 Beschäftigte auf. Weitere 55.000 kleine Mittelständler haben sich mit Auslandsinvestitionen immerhin schon auseinandergesetzt, konnten das geplante Projekt jedoch nicht umsetzen. Dieses Potenzial gilt es langfristig zu erschließen, damit auch der kleine deutsche Mittelstand durch Auslandsinvestitionen vom Zugang zu ausländischen Märkten und lokalen Standortvorteilen profitieren und hierdurch Beschäftigung im Inland schaffen und sichern kann.



Die KfW-Studie „Auslandsinvestitionen im Mittelstand: Märkte, Motive, Finanzierung“ ist im Internet abrufbar unter: www.kfw.de im Bereich Research / Publikationsreihen / WirtschaftsObserver online / Aktuelle Ausgabe



 
 
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