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ClimaPro - Entwicklung von Instrumenten zur Verbesserung des Marktzugangs deutscher Unternehmen bei Umwelt- und Klimaschutzprojekten in Schwellen- und Entwicklungsländern


Für Klein- und mittelständische Unternehmen ist der Export von Anlagen und technischem Know-how in Entwicklungs- und Schwellenländer – trotz der unbestreitbaren Erfolge auf diesem Gebiet (Deutschland als „Exportweltmeister“) – in vie­len Fällen schwierig. Sie müssen verschie­de­ne Hemmnisse überwinden: Neben unzureichenden Kennt­nissen über die Rechtslage und die Markt­situ­ation in den Ländern behindern vielfach auch die kulturellen Unterschiede den Einstieg in neue Märkte.

Im Rahmen des Forschungsprojekts werden nun vorwiegend die rechtlichen sowie die administrativen und ökonomischen Voraussetzungen für einen Markzugang unter­sucht. Dazu sind als Zielländer Marokko und die Vereini­g­ten Arabi­schen Emirate ausgewählt. Eben­falls wer­den die kulturellen Aspekte be­trachtet, die für wirt­schaftlichen Erfolg bedeu­tend sein können.

Thematische Schwerpunkte des Vorhabens sind die Bereiche Energie, Abfall- und Wasserwirt­schaft. Berücksichtigt werden auch die Mög­lichkeiten, die sich aus dem Handel mit Emis­sions­zer­ti­fikaten ergeben (CDM-Projekte).

 

Ausgangspunkt des Foschungsprojekts ist die These, dass in Zukunft der Markt für Umwelttechnologie weltweit stark wachsen wird. Getrieben wird dieses Wachstum zum einen von elementaren Grundbedürfnissen der Menschen, z.B. im Abwasser- und Energiebereich (hygienische Abwasserentsorgung, beleuchtete Wohnungen), zum anderen von internationalen Vereinbarungen, vor allem im Bereich Klimaschutz.

Kern des Projekts ist die Frage, wie kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland von dieser Entwicklung profitieren können und ihre Geschäftstätigkeiten auf neue Märkte in Entwicklungs- und Schwellenländern ausdehnen können.

Dazu sind zwei Komponenten erforderlich

  1. Zum einen benötigen die Unternehmen Informationen über die rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen in den Zielländern, die wiederum häufigen Änderungen unterworfen sind. Dieser Punkt wird im Projekt im Schwerpunkt „Umweltinvestitionsradar“ bearbeitet.


  2. Zum anderen ist es für den Erfolg der Unternehmen wichtig, Informationen über die kulturellen Besonderheiten der Zielländer zu erhalten, um sich angemessen, z.B. in Verhandlungen, zu verhalten und „Fettnäpfchen“ zu vermeiden. Dieser Part ist Gegenstand des Schwerpunkts „Interkulturelle Kompetenz“.


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Arbeitsschritte



 
 
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